Infrarot-Spektroskopie . . . 30.06.2021, um 15:57 Uhr von Thomas Kellner: %width=100pct% Attach:InstruAuswertung.GIF | Bereiche des IR-Spektrums [^http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/3/anc/ir_spek/allg_interpretation.vlu.html^]. [-- -- Die Urheberschaft an dieser Abbildung ist ungeklärt -- --] %width=100pct% Attach:Spektrum_Hydrocortisonhydrogensuccinat.GIF | IR-Spektrum von Hydrocortisonhydrogensuccinat in KBr (1,8 mg in 100 mg) [^Kommentar zu Ph. Eur. 10.0/0768 Hydrocortisonhydrogensuccinat ^]. [-- -- Die Urheberschaft an dieser Abbildung ist ungeklärt -- --]
Nahinfrarot-Spektroskopie . . . 30.06.2021, um 15:40 Uhr von Thomas Kellner: [^Selbst gezeichnet nach Kommentar zur Ph. Eur. 8.0/2.02.40.00 2.2.40 NIR-Spektroskopie Abb. 1^]
Polarimetrie . . . 30.06.2021, um 13:49 Uhr von Thomas Kellner: %width=100pct% Attach:CD-Spektrum.png | CD-Spektrum zweier steroidaler Enantiomere [^https://encyclopedia.pub/212 Letztes Abrufdatum: 20.06.2021 17:00 Uhr^] [-- -- Die Urheberschaft an dieser Abbildung ist ungeklärt -- --]
Atomabsorptionsspektroskopie . . . 30.06.2021, um 12:46 Uhr von Thomas Kellner: %width=100pct% Attach:Omeprazol-Mg.jpeg | Chemische Struktur Omeprazol-Magnesium [^Ph. Eur 10.0/2374^] [-- -- Die Urheberschaft an dieser Abbildung ist ungeklärt -- --]
Konduktometrie-Talk . . . 30.06.2021, um 12:43 Uhr von ?: [deleted] * Titelblatt * Inhaltsverzeichnis * Überblick und Zusammenfassung der Methode (Bsp.: UV/VIS-Spektroskopie) [ca. drei DIN A4 Seiten] ** Einleitung (Malte) ** Grundlagen (physikalische/ chemische) (Leonie) ** Instrumenteller Aufbau (Andre) ** Einzelnachweise (wird von allen) * Beschreibung der Monographie mit einer Anleitung, wie die Prüfung durchzuführen ist (Bsp.: Betacarotin, Prüfung auf Identität) [ca. eine DIN A4 Seite] ** Stoffcharakterisierung (Wirkung und Anwendung) (Janine)
Atomemissionsspektroskopie . . . 30.06.2021, um 12:11 Uhr von Thomas Kellner: Die Atomemissionsspektrometrie (AES) ist ein Teilbereich der Atomspektrometrie und beschäftigt sich mit dem Aussenden von elektromagnetischer Strahlung durch einen Analyten. Sie wird heutzutage auch als optische Emissionsspektrometrie (OES) bezeichnet. Im Gegensatz zur [[Instru/Atomabsorptionsspektroskopie | Atomabsorptionsspektrometrie (AAS)]] handelt es sich hierbei um die Messung der Emission von Atomen. Anwendungsgebiete sind beispielsweise die quantitative und qualitative Analytik, wobei die Flammenphotometrie beziehungsweise Flammenspektrometrie als quantitative Methode die am häufigsten angewendete Form darstellt. Hierbei wird die Analysensubstanz mit einer meist wässrigen Lösung in die Flamme gesprüht und die Intensität von Linien in einem Linienspektrum ausgewertet. Vor allem Elemente, deren Emissionslinien im sichtbaren Bereich des Spektrums eine hohe Intensität haben, lassen sich mit dieser Methode problemlos nachweisen. Hierzu zählen vor allem die Salze von Alkali- und Erdalkalimetallen. Es ist in der Regel nicht von Bedeutung, ob das nachzuweisende Element in ionischer oder kovalenter Form in einem Molekül gebunden vorliegt. Im Wesentlichen ist die Flammenphotometrie sowohl von der Eigenemission der Flamme, als auch von ihrer Temperatur und Geometrie abhängig. Ein weiteres Verfahren ist die ICP-OES (Inductively coupled plasma optical emission spectrometry), welche neben der Spuren- und Wasseranalytik, mittlerweile auch bei der Analyse von radioaktiven Substanzen ihren Einsatz findet, da lediglich das emittierte Licht analysiert wird und die Radioaktivität keine Störung darstellt. [^Vgl. Rücker, G., Neugebauer, M. & Willems, G. G.(2013). Instrumentelle Pharmazeutische Analytik. Stuttgart, Germany: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, S. 77-80^] [^Vgl. Instrumentelle Analytik kompakt / Dominik, Andreas (2013), S. 55-58^] [^Vgl. https://www.spektrum.de/lexikon/chemie/atomemissionsspektrometrie/788 , als letztes abgerufen: 07.06.2021^]
Kernresonanzspektroskopie-Spektroskopie . . . 30.06.2021, um 11:44 Uhr von Thomas Kellner: Vergleicht man nun die Drehrichtung der Atomkerne, können diese zwei unterschiedliche Orientierungen einnehmen, welche dann entweder parallel (↑↑) oder antiparallel (↑↓) zum Magnetfeld ausgerichtet sind. Diese zwei Spinrichtungen besitzen energetisch unterschiedliche Zustände.
Potentiometrie . . . 29.06.2021, um 14:24 Uhr von Thomas Kellner: Moderne Messgeräte (Voltmeter) sind sehr hochohmig, sodass für eine hinreichende Genauigkeit der Innenwiderstand des Messgerätes ausreicht. Heutzutage kann daher auf die Poggendorff'sche Kompensationsmethode verzichtet werden.
Konduktometrie . . . 29.06.2021, um 12:55 Uhr von Thomas Kellner: Zur Messung wird eine '''Wechselspannung''' angelegt, da eine Überspannung bzw. Polarisation der Elektroden und damit eine Messabweichung vermieden werden soll.[^[[https://www.chemie-schule.de/KnowHow/Konduktometrie|Chemie-Schule/Konduktometrie, zuletzt abgerufen am 06.06.2021 um 14:45]]^] Dazu wechseln die Elektroden die Polung hin und her, sodass sich keine Ansammlung von Ionen bilden kann. Bei '''Gleichstrom''' würde diese Schicht aus polarisierten Ionen an den Elektroden entstehen, wodurch der Widerstand steigen und der Leitwert mit der Zeit gen Null sinken würde.[^Dr. Oliver Orban, Skript zur "Einführung in die Instrumentelle Analytik: Elektrochemische Methoden", TU Braunschweig, WiSe 2020, S. 1-22^]
Hochleistungsflüssigkeitschromatographie . . . 29.06.2021, um 12:46 Uhr von FormelonheRandtinidazoljpg: Die Probe wird mit einer Spritze in die Dosierschleife gegeben. Mit dem Sechswegeventil wird entweder "Ladestellung" oder "Injektionsstellung" gewählt. In der Ladestellung fließt der Eluent von der Pumpe zur Trennsäule. In der Injektionsstellung wird das Elutionsmittel durch die Dosierschleife umgeleitet, dabei gelangt die Probe zur Trennsäule.[^Rücker, Neugebauer, Willems: Instrumentelle pharmazeutische Analytik, Lehrbuch zu spektroskopischen, chromatographischen, elektrochemischen und thermischen Analysenmethoden, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 5. Aufl. (2013) S.478f.^]
Karl-Fischer-Titration . . . 29.06.2021, um 12:21 Uhr von Thomas Kellner: Die Karl-Fischer-Titration (kurz KF) ist ein maßanalytisches Verfahren zur Bestimmung des Wassergehaltes einer flüssigen oder festen Probe, welches von Dr. Karl Fischer erstmalig zum Zwecke der Wasserbestimmung von Schwefeldioxid beschrieben wurde. Sie dient als Standardmethode, da alternative Methoden wie die thermogravimetrische Verfahren, beispielsweise der Trocknungsverlust, Kristallwasser nicht restlos entfernen und leicht flüchtige Probenbestandteile miterfassen. [^Fischer, Karl: Neues Verfahren zur maßanalytischen Bestimmung des Wassergehaltes von Flüssigkeiten und festen Körpern. (31.05.1935), URL: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1002/ange.19350482605 (Stand: 05.06.2021)^] [^Janaik, Christoph/ Zuelsdorf, Sabine: Karl-Fischer Titration (26.03.2010), URL: https://www.instmeth.uni-freiburg.de/methods/iaac/rk/m-kf-titration.pdf (Stand: 05.06.2021)^]
Gaschromatographie . . . 21.06.2021, um 19:54 Uhr von ?: Die Gaschromatographie (GC) ist ein physikalisches Trennverfahren, welche einen Analyten mithilfe von Wechselwirkungen mit der stationären Phase trennen kann. Abhängig von der stationären Phase erfolgt die Trennung entweder nach dem Verteilungsprinzip (flüssige stationäre Phase) oder dem Absorptionsprinzip (feste stationäre Phase).[^http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/3/anc/croma/gc_detail1.vlu.html 22.05.2021 14:00^] Sie eignet sich zur qualitativen und quantitativen Analyse von Stoffgemischen.[^https://www.chemie.de/lexikon/Gaschromatographie.html#:~:text=Der%20Vorteil%20besteht%20in%20der,Analysen%20deutlich%20gesenkt%20werden%20kann 22.05.2021 14:30^]
Dünnschichtchromatographie . . . 21.06.2021, um 19:19 Uhr von Judith Hillert: Generell ist bei der Auswahl eines geeigneten Systems wichtig, dass die Substanzen ausreichend unterschiedlich reteniert werden, ohne zu nah beieinander zu liegen. Außerdem dürfen Substanzen nicht zu stark im Elutionsmittel eluieren, da sie noch einen ausreichenden Abstand zur Laufmittelfront behalten sollten, um vergleichbare Retentionsfaktoren zu liefern. Die Auswahl des Trennsystems kann mithilfe eines '''Stahl'schen Dreiecks''' erleichtert werden (s. Abbildung 6). [^Vgl. Neugebauer, Michael/Rücker, Gerhard/Willems, Günter/Scriba, Gerhard K. E./Hubert, Marcus A.: Instrumentelle pharmazeutische Analytik, 5. Aufl., Stuttgart, Deutschland: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2013, 21.1.2.^]
Fluorimetrie . . . 20.06.2021, um 22:23 Uhr von Claire Girod: Bei Follitropin handelt es sich um das bekannte FSH (Follikelstimulierendes Hormon). Es ist ein heterodimeres Protein und besteht aus einer alpha- und einer beta-Untereinheit. Die 92 Aminosäuren lange alpha-Untereinheit ist dabei jedoch unspezifisch, da sie auch in den anderen Hormonen (LH, TSH und GC) vorkommt. Die Beta-Einheit ist spezifisch für das FSH und besteht aus 111 Aminosäuren. Beide Untereinheiten haben jeweils zwei N-Glycane und diverse Disulfidbrückenbindungen. Durch die N-Glycane, lange Zuckerketten, handelt es sich um ein sogenanntes Glykoprotein. [^ https://www.uniprot.org/uniprot/P01225 und https://www.uniprot.org/uniprot/P01215 abgerufen am 27.05.2021 1 ^] Schüttet der Hypothalamus GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon) aus, so produziert der Hypophysenvorderlappen, die Adenohypophyse, die glandotropen Hormone LH (luteinisierendes Hormon) und eben FSH. Diese sind beteiligt an der Spermatogenese bzw. der Reifung der Eizelle. [^ https://de.wikipedia.org/wiki/Hypothalamus#Hormone_des_Hypothalamus und https://de.wikipedia.org/wiki/Follikelstimulierendes_Hormon abgerufen am 27.05.2021 2 ^] FSH kann auf zweierlei Weisen gewonnen werden: Entweder aus menschlichem Urin (Urofollitropin)[^https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/compound/62819 abgerufen am 30.05.2021 3 ^] oder durch genetisch veränderte CHO-Zellen (immortalisierte Zelllinien aus den Eierstöcken des chinesischen Zwerghamsters), das sogenannte Follitropin alfa bzw. beta. Hierauf bezieht sich auch der Arzneibucheintrag.[^https://compendium.ch/product/1179382-gonal-f-pen-inj-los-300-e-0-5ml abgerufen am 30.05.2021 und Arzneibuchmonographie Follitropin 10.0/2285 4 ^] Follitropin alfa wird vor allem bei in-vitro-Fertilisationen angewandt. Dabei wird zunächst die Bildung von Eizellen durch GnRH-Antagonisten gehemmt, um dann durch die Gabe von Follitropin mehrere Eizellen zu gewinnen. Diese können dann entnommen werden und nach künstlicher Befruchtung wieder injiziert werden. [^https://www.primomedico.com/de/behandlung/in-vitro-fertilisation/ abgerufen am 30.05.2021 5 ^] Außerdem findet Follitropin alfa Anwendung bei Menstruationsstörungen, Unfruchtbarkeit und Fehlfunktion der Keimdrüsen.[^ https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Follitropin-alfa_22300 und https://flexikon.doccheck.com/de/Follitropin_alfa abgerufen am 30.05.2021 6 ^] Die Applikation erfolgt subkutan mittels Injektionspen, weil die Menge Follitropin pro Anwendung im µg-Bereich liegt. Da FSH in einem untergeordnetem Ausmaß die Gallenblase, das Herz und die Speiseröhre beeinflusst, zählen zu den häufigen Nebenwirkungen Kopfschmerzen, Gefäßerkrankungen und gastrointestinale Störungen. Bei Frauen sind Zysten im Eierstock möglich oder es kann ein sogenanntes ovarielles Überstimulationssyndrom auftreten, welches von Spannungsgefühlen, Unwohlsein und in selteneren Fällen Erbrechen, Atemnot und Flüssigkeitsaustritt in den Bauchraum geprägt ist. Akne, Gewichtszunahme und die Vergrößerung der Brustdrüsen (Gynäkomastie) sind Nebenwirkungen die beim Mann auftreten können.[^ https://www.ncbi.nlm.nih.gov/gene?linkname=pcsubstance_gene&from_uid=17398105 , https://de.wikipedia.org/wiki/Ovarielles_%C3%9Cberstimulationssyndrom abgerufen am 31.05.2021 und Kommentar zur Ph. Eur. 9.6/2285 7 ^]
UV-VIS-Spektroskopie . . . 19.06.2021, um 11:19 Uhr von Rebecca: Die UV/Vis-Spektroskopie eignet sich gut für die Prüfung auf Identität von Betacarotin, da durch die elf konjugierten Doppelbindungen (Chromophor) ein, für Betacarotin, charakteristisches Absorptionsspektrum entsteht. Befindet sich das Verhältnis der Absorptionen in dem oben angegebenen Wertebereich und liegt das Absorptionsmaximum bei der vorgegebenen Wellenlänge von 455nm, kann die Identität von Betacarotin bestätigt werden. [^Kommentar zu Ph. Eur. 10.0/1069 Betacarotin 2^]